Ob Wasserratte, Landratte oder Leseratte - Diese Bücher gehören in euer Urlaubsgepäck
 
Endlich steht er kurz bevor, der langersehnte Sommerurlaub. Die Taschen sind schnell gepackt: Der neue Bikini, ein leichtes Sommerkleid, die Sandalen, die schon viel zu lange im Schrank verstauben, und was das Herz sonst noch für zwei Wochen Strand, Meer und 30° begehrt. 
Aber dann geht es auch schon zum schwierigen Teil über: Welche Bücher soll ich einpacken - und wer soll die alle tragen? Ein Problem, das sicher alle Leseratten kennen, die gern mal einen Wälzer an einem einzigen Strandtag verschlingen. 
Teil zwei des Problems hat sich (ein Hoch auf den Erfinder des eBook-Readers) mittlerweile ja glücklicher Weise in Luft aufgelöst. Aber die Frage, welche Inhalte man sich unbedingt vor dem Urlaub noch auf seinen Reader laden sollte, bleibt. 

Was ist die perfekte Urlaubslektüre? Seichte Kost oder der anspruchsvolle Roman, den man sich schon immer mal zu Gemüte führen wollte? Ein packender Thriller oder doch lieber etwas zum Lachen? 

Wir haben für euch fünf Vorschläge für eine unterhaltsame Urlaubslektüre zusammengestellt: 
 
Der Abenteuerurlaub
Wie wäre es mal wieder mit einem Klassiker, den wir wahrscheinlich alle noch aus Kindheitszeiten kennen? Mark Twains "Die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn" weckt Erinnerungen an die eigene Jugend und sorgt für Urlaubsfeeling pur. Die frechen Jungs mit ihren Streichen lassen den Alltagsstress vergessen und spätestens  
der Gedanke, sich auf eine einsamen Insel abzusetzen, lässt das Urlaubsherz höher schlagen. 
 
Liebe und Herzschmerz
"Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes - Eine wunderbare und tragische Liebsegeschichte, die den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Vielleicht nicht unbedingt die leichte Kost, die man sonst in der Kategorie der Liebesromane erwartet. Aber auf jeden Fall bietete das Buch  kurzweilige Unterhaltung und spricht jeden an, der sich vom Verlauf einer Handlung auch gerne mal überraschen lässt. "Ein ganzes halbes Jahr" liefert Liebe, Freude, Herzschmerz - das volle Programm. Und der gewohnt lockere und eingängige Schreibstil von Jojo Moyes entführt uns direkt in die Story und lässt uns mit den Figuren mitfühlen.
 
Der Gute-Laune-Garant
Nachdem wir in "Ein ganzes halbes Jahr" mit Lou und Will mitgefiebert, geliebt und gelitten haben, kommt ein Abstecher in das Land der Komik gerade Recht. Wir empfehlen die Bücher von Horst Evers. Zum Beispiel "Die Welt ist nicht immer Freitag". Bereits der Titel verspricht Einiges. Was das Buch dann auch hält. In diversen Kurzgeschichten schildert Horst Evers Alltagssituationen in einer unglaublich komischen Art. Jeder Leser findet sich früher oder später in den Geschichten wieder. Sich selbst oder den ständig nörgelnden Nachbarn, den schnorrenden Kumpel oder die unerwiderte Liebe. Aus heiterem Himmel lässt Horst Evers uns eintauchen in seine Berliner Welt und zieht uns in seinen Bann: "Donnerstagmorgen, ich habe furchtbare Rückenschmerzen, aber wenigstens weiß ich, warum. Weil mir ein Mann in den Rücken getreten hat, und ich habe ihn auch noch darum gebeten, und das kam so:..." Wer möchte da nicht wissen, wie es weitergeht?
 
Für Krimifans: 
Charlotte Links "Der Beobachter" ist genau das Richtige für alle, die auf spannende Krimis stehen. Mit ihrer einzigartigen Art, Personen und Situationen zu beschreiben, baut die Autorin einen Spannungsbogen auf, der Gänsehaut verspricht. Raffiniert verknüpft Charlotte Link Personen und Handlungsstränge, sodass sich nach und nach ein erschreckendes Gesamtbild ergibt. Auch nachdem man als Leser erfährt, wer der Mörder ist, bleibt das Buch spannend und fesselnd bis zum Schluss.

Aus der Abteilung unnützes Wissen
Im Spiegel Bestseller "what if? Was wäre wenn?" von Randall Munroe wird absurden Fragen mit wissenschaftlichen Methoden auf den Grund gegangen. So klärt der Autor zum Beispiel, ob der Mond seine Farbe ändern würde, wenn alle Menschen auf der Erde zeitgleich einen Laserpointer auf ihn richteten oder aus welcher Höhe man ein Steak fallen lassen müsste, damit es gar ist, wenn es am Boden ankommt. Es ist fraglich, ob uns die Beantwortung derlei Fragen im Leben weiterbringt. Klar ist allerdings, dass das Buch einen hohen Unterhaltungswert bietet und ein aufmerksamer Leser/Leserin auf der nächsten Grillparty sicherlich für die eine oder andere erheiternde Geschichte sorgen kann. Kommt es im Gespräch beispielsweise auf das Thema Filme, so kann der Leser oder die Leserin nach der Lektüre des Buchs mit einer wissenschaftlichen Antwort darauf, wieviele Pfeile benötigt würden, um wie im Film "300" die Sonne durch das Abschießen von Pfeilen zu verdunkeln, punkten. Wie gesagt, das erworbene Wissen ist nicht unbedingt hilfreich im Alltagsleben ... Aber darauf kommt es dem Autor vermutlich auch nicht an. 
 
Vielleicht war ja der eine oder andere Tipp für eure Urlaubslektüre dabei. Auf jeden Fall wünschen wir euch einen tollen Urlaub an den Stränden dieser Welt, zu Hause im Garten oder wo sonst es euch hinzieht, und wir freuen uns über eure Tipps in Sachen Urlaubslektüre. 
 
 

Vom Lesen und Lesen lassen

Bücher sind wie gutes Essen. Wir verschlingen Sie, genießen jede einzelne Seite, können nicht genug bekommen und am besten liest es sich bei einem guten Glas Wein.

Bücher sind aber auch wie gute Freunde. Sie teilen ihre Geschichte mit uns, lassen uns an ihrem Leid und ihrer Freude teilhaben. Sie können uns unterhalten und uns trösten. Wenn wir sie brauchen, sind sie für uns da und doch fordern sie selbst nie etwas von uns ein. Außer vielleicht einem trockenen Dach über den Seiten. Wir fühlen mit den Figuren in einem Buch, haben Teil an ihrem Leben, durchlaufen ihre Geschichte, werden ihre Freunde oder auch ihre Feinde. Gute Bücher reifen und altern mit ihrem Leser. Auch sie erleben unsere Geschichte mit uns, sie durchleben mit uns unseren Alltag, begleiten uns auf Reisen, schlafen in der Nacht neben uns, ziehen mit uns um und bleiben immer an unserer Seite. Sie teilen unseren Frust und unsere Trauer, unsere Freude und unseren Ärger. Sie sind geduldig und nehmen beim Lesen unsere Geschichte und unsere Gedanken in sich auf. Unsere Lieblingsbücher werden mit der Zeit zu unseren ganz persönlichen Begleitern und engen Freunden.

Was also sollen wir tun, wenn uns jemand fragt, ob wir genau jene Lieblingsbücher verleihen? Können und wollen wir diese Freunde teilen? Können wir unsere Wegbegleiter bedenkenlos in die Obhut anderer geben? Unsere ganz persönliche Geschichte, die wir mit dem Buch erlebt haben, mit anderen teilen? Schließlich geben wir mit jedem Buch, das uns begleitet und geprägt hat, einen Teil unserer geheimsten Gedanken weiter. Wir öffnen uns dem neuen Leser, machen uns verwundbar und geben ein Stück unserer ganz persönlichen Geschichte preis. Verleihen wir Bücher, so ist dies, als würden wir unsere Freunde verleihen. Schon Theodor Fontane sagte „Bücher haben Ehrgefühl. Wenn man sie verleiht, kommen sie nicht mehr zurück.“ Die Weitergabe unserer Lieblingsbücher gleicht also einem Freundschaftsbeweis, ist eine Frage des Vertrauens und von Respekt.

Wenn ihr genauso denkt, schaut euch einmal in eurem Freundeskreis um. Wem würdet ihr eure liebsten Bücher leihen? Und wer leiht euch die seinen?

 

Gute Vorsätze 2014 2015 2016

Mit den guten Vorsätzen für das neue Jahr verhält es sich meist wie mit den To-do-Listen. Man findet eine alte Liste von vor einigen Jahren und stellt fest, dass man eigentlich einfach das Datum ändern kann, und die zu erledigenden Aufgaben und Vorsätze sind immer noch aktuell.

Aber woran liegt es, dass es uns so schwer fällt, unsere guten Vorsätze einzuhalten? Stecken wir uns die Ziele zu hoch? Ist es unmöglich, mit dem Rauchen aufzuhören, mehr zu lesen statt fernzusehen, gesünder zu leben und mehr Sport zu treiben? Oder meinen wir gar nicht, was wir sagen? Ist es einfach Mode an Silvester lautstark zu verkünden, was alles geändert wird, sobald der Zeiger die 12 überschreitet?

Schon in der ersten Minute des neuen Jahres werden etliche gute Vorsätze über Bord geworfen. Da wird der Vorsatz „Im neuen Jahr werde ich weniger Alkohol trinken“ hinausposaunt und im gleichen Moment das Glas erhoben, um darauf zu trinken. „Im neuen Jahr höre ich auf zu qualmen“ wird meist noch in derselben Nacht beendet mit „aber die Schachtel rauche ich noch auf“. Und der Plan, netter zueinander zu sein, löst sich in Schall und Rauch auf, sobald auf dem Heimweg der Streit um das einzige freie Taxi entbrennt.

Natürlich bedarf es einer gehörigen Portion Selbstdisziplin, seine eigenen guten Vorsätze tatsächlich einzuhalten. Oder genug Witz, um am Silvesterabend über dem sozialen Druck zu stehen und die Frage nach den guten Vorsätzen damit abzutun, dass man sich vorgenommen hat, im neuen Jahr mehr zu trinken, endlich mit dem Rauchen anzufangen und den längst überfälligen Streit mit den Nachbarn nun wirklich mal vom Zaun zu brechen.

Vielleicht sollten wir einfach einmal innehalten und uns überlegen, ob es nicht der beste Vorsatz wäre, dankbar zu sein und zufrieden mit dem, was wir bereits haben, denn objektiv gesehen und gemessen an den Problemen anderer geht es den meisten von uns doch ausgesprochen gut.

Oder ist das am Ende gar der schwierigste Vorsatz von allen?

Über Geschmack lässt sich (nicht) streiten

"Etwas weiter nach rechts! Noch etwas... noch etwas... Halt! Zu viel! Oder warte, vielleicht sieht mittig doch besser aus? Mach noch mal zurück ... Also auf jeden Fall muss die Schrift weiß!"

"Was? Niemals! Schwarz passt viel besser. Oder mal was  ganz anderes. Was Knalliges. Orange zum Beispiel ... ja... Orange .... Genau!"

"Nee. Wir brauchen eine kalte Farbe, orange passt nicht zum Thema, mir egal ob das gut aussieht, das passt einfach nicht zum Inhalt."

"Ok. Also von vorne ...Etwas weiter nach rechts meinst du?“

So oder so ähnlich klingt es, wenn wir versuchen, uns auf ein Buchcover zu einigen. 

Da ist das neue Buch fertig, gefühlte 1000 Mal Korrektur gelesen, Ideen wurden entwickelt und doch wieder verworfen, der letzte Feinschliff angesetzt, das Buch wurde durchdiskutiert, überarbeitet und perfektioniert. Man will es in die Welt hinauslassen und rufen: "Hier, seht her, daran haben wir die letzten Monate gearbeitet, haben Herzblut und Leidenschaft investiert!“

Aber nein. Eine der größten Hürden wartet noch: Wir brauchen das perfekte Buchcover! Und ab da wird es richtig schwierig. Farbe, Layout, Schrift ... Was es nicht alles zu Bedenken gibt. Und was ganz Besonderes soll es sein! Aber natürlich nicht nur eine kleine Gruppe mit besonderem Geschmack ansprechen. Schließlich ist hier ein tolles Buch entstanden, auf das wir stolz sind. Also sollen auch bitte alle darauf aufmerksam werden. Das Cover muss sagen: Hier! Ich! Ich bin interessant! Wähle mich zu deiner nächsten Lektüre, ich trage eine tolle Geschichte in mir und ich werde dir einige Stunden bester Unterhaltung bereiten. Ich bin es Wert, dass Du alle anderen neben mir liegen lässt, dass Du zugreifst und anfängst, dich in meiner Geschichte zu verlieren. Denn dafür wurde ich geboren, zu Deiner Unterhaltung! 

Um genau diesen Effekt zu erreichen, gibt es tausende Untersuchungen, Tipps, Diskussionen, Hilfsmittel und Ratgeber zur Erstellung des "einzig wahren Buchcovers". Doch wer entscheidet am Ende darüber? Ist es nicht viel mehr so, dass es das "perfekte Cover" gar nicht geben kann, weil jeder seinen eigenen Geschmack hat? Stellen wir das nicht alleine schon fest, wenn wir zu zweit stundenlang versuchen, uns auf ein Bild für den Titel zu einigen? Uns wäre es jedenfalls neu, dass alle Welt auf die Frage: "Was ist deine Lieblingsfarbe?", antwortet: "Definitiv blau!"

Zugegeben, für die Covergestaltung wäre das deutlich einfacher, aber auch wirklich mehr als langweilig. Mit wem sollten wir uns dann über die Farbgebung streiten, darüber, ob jedes Buch ein Happy End braucht, ob Schreibschrift oder Druckbuchstaben ansprechender sind und warum wir uns alle letztendlich dazu entscheiden, ein Buch zu lesen oder eben nicht.

Perfektes Buchcover hin oder her - wir genießen jedenfalls auch diesen Teil des Entstehungsprozesses bei jedem einzelnen Buch, sind uns bewusst darüber, dass wir niemals den Geschmack von allen treffen werden und freuen uns einfach über jeden, der das Ergebnis genauso ansprechend findet wie wir.

Und uns interessiert genau Deine spezielle Meinung darüber, was Dich an einem Buchcover anspricht. Also schreib uns doch einfach Deine Erfahrungen oder hinterlasse uns einen Post dazu bei Facebook. Vielleicht schaffen wir es dann ja mit dem nächsten Buch, genau DEIN perfektes Cover zu entwickeln. 

Wer ansonsten Lust hat seinen Senf zu diesem Thema abzugeben, der kann sich mal auf der Seite www.cover-bewerten.de umsehen. Eine tolle Seite, auf der es eine große Auswahl an Buchcovern gibt, die ihr bewerten könnt.

Von der Kunst des Kartenschreibens

Wer kennt es nicht, man fährt in den Urlaub und von allen Seiten kommt es "Schreibst du mir eine Karte?" "Kriegen wir dann Post aus Schweden?" "Ich sammle Postkarten, kannst du mir nicht eine schicken?" Und mein persönlicher Großeltern-Favorit: "Na dann werdet ihr uns ja wohl eine Karte schreiben!"

Von wegen Erholung, da geht der Stress erst richtig los. Welche Karte soll man wählen, eine kitschige Urlaubskarte, auf der dafür was vom Land zu sehen ist? Einfach nur Dünen und Meer oder doch die beiden niedlichen Katzenbabys, die in der Pfütze spielen und so gar nichts mit dem Urlaubsland zu tun haben. Wem kann man welche Karte schreiben ohne dass gleich eine Bedeutung reininterpretiert wird oder ein "Na da hättet ihr euch aber auch ein bisschen mehr Mühe bei der Auswahl geben können ..."

Hat man also eine halbe Stunde seiner kostbaren Urlaubszeit damit verbracht, für jeden auch ja die richtige Karte auszusuchen (Aber Vorsicht! Wer kennt wen und was wird womit verglichen!) kommt an der Kasse gleich der nächste Dämpfer der Urlaubsgefühle. "Inklusive Briefmarken macht das dann 285 Kronen bitte." Äh, wie bitte?! Ok, Kronen, aber... Das sind ja immer noch fast 30 Euro. 60 Mark... Für Postkarten! Aber na gut, was tut man nicht alles für die lieben Daheimgebliebenen.

Ist man nun also um etliche Karten reicher und um ein  reichhaltiges Essen in einem guten Steakhouse ärmer steht noch immer das größte Problem bevor. Die Karten schreiben sich schließlich nicht von selbst. Wie wäre es mit dem Standardtext: "Liebe xy, viele Grüße aus Schweden. Das Wetter ist wirklich toll. Die Leute sind nett und das Essen ist lecker..." Damit lockt man keinen noch so neugierigen Hund hinter dem Ofen hervor.
Aber was interessiert auf einer Postkarte? Wollen die Leute tatsächlich wissen, wie es einem geht? Interessiert es sie wirklich was man sich im Urlaubsland alles angesehen hat? Oder geht es nicht einfach nur ums Prinzip und eine leere Karte, vielleicht maximal mit "Lieben Gruß aus Schweden" (völlig überflüssiger Weise schreibt man schließlich jedes Mal noch auf die Karte rauf, aus welchem Land man schreibt. Als wüssten die Leute, denen man schreibt nicht eh, wo man ist und vor Allem prangt ja meist das Land, die Region und auch gerne noch die Stadt in großen Lettern vorne auf der Karte und zerstört das ganze Motiv.) Wer ernsthaft daran interessiert ist, was ich im Urlaub erlebe, der kann gerne mal zu mir nach Hause kommen und sich zwei Stunden die (nicht vorhandenen) Dias meines Urlaubs angucken und mir dann noch einmal erzählen wie interessant er es findet, welchen verschlungenen Baum ich wo gesehen habe und welcher verrückt aussehende Stein in welcher Straße lag oder worin sich der sechste See von den ersten fünf unterschieden hat, obwohl auf den Bildern doch alle irgendwie gleich aussehen.

Aber zurück zum Kartentext. Eine zweite Variante wäre die reine und ungeschönte Wahrheit: "Liebe xy, Schweden ist zwar großartig und die Natur traumhaft schön, allerdings zähle ich mittlerweile weit mehr als 20 Mückenstiche (am anderen Bein sind es sogar noch mehr) und da wir nie auf Campingplätzen schlafen sondern immer in der freien Natur muss ich in den Wald scheißen. Ich hoffe es lässt sich nicht irgendwann eine Zecke auf meinen blanken Hintern fallen. Ach ja, ansonsten ist es hier schweineteuer, für unser einziges Frühstück in einem Café (bestehend aus zwei Kaffee und zwei Sandwiches) haben wir über 20 Euro bezahlt." Vielleicht kann man damit wenigstens ein bisschen Genugtuung wecken bei denjenigen, die sich täglich bei der Arbeit ärgern, weil andere Urlaub haben und sie selbst nicht.

Zusammengefasst würde ich sagen, wie man es macht, macht man es falsch und vielleicht ist noch die beste Variante, sich den ganzen Stress zu ersparen und sich hinterher einfach 15 Mal das Gemaule anzuhören, dass man ja ruhig mal eine Karte hätte schreiben können. Denn gemault wird sowieso, das steht fest. Sonst wären wir doch irgendwie keine echten Deutschen.

In diesem Sinne, liebe Grüße aus Schweden!

P.S. Das Wetter ist schön und das Essen schmeckt fantastisch. Gestern habe ich einen Keks gegessen...

Postkarten